Gefährdungsbewertung Bedingte Pflicht

Zweck und Funktion der Sektion

Die Sektion Gefährdungsbewertung dokumentiert potenzielle Gefährdungen, die von einem Objekt ausgehen. Dies können zum Beispiel biologische Gefährdungen (Schimmel, Insektenbefall) oder chemische Kontaminationen (Schadstoffe, Säurefraß) sein. Die ereignisbasierte Modellierung erfasst jede durchgeführte Gefährdungsbewertung als eigenständiges Ereignis mit zugehörigen Kontextinformationen (Wer? Wann? Welche Gefährdung? Welche Maßnahmen?). Mehrere Gefährdungsbewertungen können durch Wiederholung der gesamten Sektion chronologisch dokumentiert werden, beispielsweise wenn sich die Situation ändert (z. B. nach Implementierung von Schutzmaßnahmen) oder wenn zu verschiedenen Zeitpunkten neue Gefährdungen identifiziert werden. Die Erfassung ermöglicht es, Gefährdungssituationen nachzuvollziehen und zu dokumentieren, wie damit umgegangen wurde. Dies kann wichtig für Handlungs- und Sicherheitsmaßnahmen sowie für die Kommunikation mit anderen Abteilungen/Einrichtungen, z.B. bei Leihgaben oder Transporten sein.

Die Sektion ist bedingt verpflichtend: Sie ist nur Teil der Dokumentation, wenn im Rahmen der konservatorisch-restauratorischen Bearbeitung tatsächlich Gefährdungen identifiziert wurden.


Übersicht der enthaltenen Metadatenelemente

Weiterführende Informationen zu den einzelnen Elementen finden Sie auf den jeweiligen Unterseiten.


Hinweise zur Implementierung


Entsprechungen in anderen Schemata

Schema Entsprechende Einheit URI
MDS v1.1    
Spektrum 5.1    
LIDO v1.1    

Detaillierte Mappings auf Elementebene finden sich jeweils auf den Seiten der einzelnen Metadatenelemente.